Audi gestaltet die hybride Arbeitswelt

Audi Blog

Seit dem 01. Oktober gilt bei Audi die neue Betriebsvereinbarung “Hybrides Arbeiten” an den Standorten Ingolstadt und Neckarsulm. Diese ermöglicht es den Mitarbeitenden ihren Arbeitsort künftig frei zu wählen. Komplett soll jedoch nicht auf Präsenz verzichtet werden. So soll die Arbeit in der Produktion auch flexibler werden.

Ziel der neuen Betriebsvereinbarung ist es; durch die freie Wahl des Arbeitsortes; den Mitarbeitenden mehr Flexibilität zu bringen. Feste Präsenztage gäbe es hierbei wohl nicht. Audi setzt hierbei ganz bewusst auf Desk-Sharing, die Neugestaltung von Büroflächen sowie eine finanzielle Unterstützung für die ergonomische Ausstattung im Home-Office. Dadurch soll die mobile und Präsenzarbeit besser vereinbart werden.

Künftig besprechen die Mitarbeitenden mit ihrer Führungskraft, an welchen Tagen sie ins Büro kommen und an welchen Tagen sie von zu Hause arbeiten, “sofern dies mit ihrer Arbeitsaufgabe vereinbar ist” sagt Audi. Hierbei soll es jedoch keine starren Vorgaben geben. Ganz im Gegenteil. Vielmehr möchte man die Mitarbeitenden selbstbestimmt und nach deren jeweiligen Lebenssituation entscheiden lassen, welches Arbeitsmodell für sie passend ist.

Die bisherige Betriebsvereinbarung “Mobiles Arbeiten” wurde nun durch die neue Betriebsvereinbarung “Hybrides Arbeiten” abgelöst. Laut Audi seien die Erfahrung positiv gewesen. 

Xavier Ros (Vorstand für Personal und Organisation bei Audi): “Die neue Betriebsvereinbarung ist ein konsequenter Schritt zu einer hybriden Arbeitswelt und zugleich Ausdruck einer Unternehmenskultur, welche von Eigenverantwortung und Vertrauen geprägt ist und die wir auch in Zukunft konsequent fördern.”

Etwas anders sieht es für Produktionsmitarbeitende aus, welche nicht von zu Hause aus arbeiten können. Hier sind bessere Raumkonzepte, neue Angebote in der Gastronomie und flexiblere Arbeitsmodelle in der Planung, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Unterstützung bekam Audi hierbei durch die Universität St. Gallen, welche 1.500 Mitarbeitende aus über 100 verschiedenen Abteilungen befragte.

Dennoch möchte Audi nicht komplett auf die Büropräsenz der Mitarbeitenden verzichten, da der persönliche Kontakt das Zusammengehörigkeitsgefühl stärke. “Im gemeinsamen Austausch entstehen innovative Ideen”, so Audi.

Um dies zu ermöglichen, werden nun an den Standorten Ingolstadt und Neckarsulm die technischen und räumlichen Voraussetzungen geschaffen, in Form von u.a. Projektecken, Besprechungsräumen, Kreativräumen und Lounges. Im Fokus stehen hierbei die Kommunikation, Vernetzung und Zusammenarbeit.

Das Desk-Sharing soll jedoch freiwillig bleiben, da manche Mitarbeitenden einen persönlichen Arbeitsplatz bevorzugen. Gebucht werden kann ein solcher Desk über ein digitales Tool.

Mitarbeitende, welche mobil arbeiten und am Desk-Sharing teilnehmen möchten, erhalten neben einer technischen Ausstattung in Form eines IT-Pakets auch einen 500 Euro-Gutschein (aktuell bis zum 30.Juni 2023 bis zu 750 Euro) für eine ergonomische Büroausstattung. 

Die neue Betriebsvereinbarung sei ein “elementarer Baustein” des Konzepts “better normal”, welches den Audi-Mitarbeitenden maximale Flexibilität ermöglichen soll. Die Grundlage für moderne Arbeitsmodelle ist die bei Audi gelebte Kultur von Vertrauen und Eigenverantwortung, wodurch diese stark gefördert werden. 

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*Quelle: Elektroniknet

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